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Maggie Smith als renitente Obdachlose: Mit ihrem schrottreifen Lieferwagen tuckert sie durch die Straßen von London, bis die Polizei die Karre schließlich für den öffentlichen Straßenverkehr stillegt. Bei einem jungen Theaterautor bekommt sie Obdach auf der Garagen-einfahrt. Was als kurzfristige Hilfsaktion gedacht war, endet erst nach 15 Jahren mit dem Tod der Lady. Alan Bennet schreibt danach mit ihrer Geschichte sein erfolg-reichstes Theaterstück.


 

Kino Im Kulturhaus Saal

   


 

  
 

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Diese Woche aktuell


Alan Clay, Alter 54, Opfer der Bankenkrise, hat eine letzte Chance. Er soll innovative Hologramm-Kommunikations-technologie an den Mann, besser gesagt den König bringen: König Abdullah von Saudi-Arabien lässt mitten in der Wüste eine strahlende Metropole errichten. Doch der König kommt nicht. Nicht am ersten Tag, nicht am zweiten und auch nicht in den Tagen danach. Der zielstrebige Geschäftsmann Clay entwickelt sich bald notgedrungen zu einer Person, die sich neue Perspektiven sucht und  einen neuen Platz im Leben findet. Dabei gerät die Frage, ob der König nun kommt oder nicht immer mehr zur Nebensache.

 

 

Die liebe Familie: Man kann sie sich nicht aussuchen. Davon kann Mirko ein Lied singen. Er entstammt einer Schrottplatz-Dynastie mit langjähriger Tradi- tion, die er selbst nicht fortführen wollte. Deswegen ging er nach Hamburg und machte Karriere als Versiche-rungskaufmann. Doch dann stirbt plötzlich der Vater und nun hat Mirko den Schrottplatz geerbt, gemeinsam mit Bruder Letscho, einem Hitzkopf. Mirko will die Sache so schnell wie möglich erledigen: Schrottplatz an die Konkurrenz verkaufen, Geld aufteilen, zurück nach Hamburg, auf Nimmerwiedersehen. Letscho jedoch hat andere Pläne. Vor allem will er sich nicht kampflos dem korrupten Großunternehmer Kercher unterwerfen, der sowieso schon die ganze Stadt kontrolliert.

Blickpunkt:Film ist begeistert: "..Gekonnt wird mit Hilfe des tollen Kostüms in Szene gesetzt, wie Mirko sich vom gelackten Anzugträger in einen Vollblutschrotti verwandelt. Lucas Gregorowicz spielt das mit trockenem Witz und einer gehörigen Portion altklugem Charme, der seine Wirkung nicht verfehlt. Und Frederick Lau zeigt erneut, dass es wohl niemand anderen gibt, der in einer Rolle so ehrlich wie er das Herz auf der Zunge trägt und sich als einfach gestrickter und unbeherrschter Schrotti Letscho zum entschlossenen Familienoberhaupt wandelt (...)

Ein Plädoyer für ehrliche, physische Arbeit, deren Wert darin besteht, die Gemeinschaft zu erhalten - im Gegensatz zur virtuellen Geldvermehrung zum Zwecke der Bereicherung des Einzelnen."

 

Es gibt immer noch wahre Geschichten über den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen, die kaum bekannt sind und die es wert sind, erzählt zu werden: Nach Ende des Zweiten Weltkriegs stellen dänische Behörden jugendliche deutsche Kriegsgefangene ab, um die mehr als 40.000 von den Nazis zurückgelassenen Minen am Strand zu entschärfen - wem es gelingt, soll wieder in die Heimat zurückkehren dürfen. Ein mörderischer Job für die gerade einmal 14 Jungs, die erst einmal von dem dänischen Offizier Rasmussen ausgebildet werden müssen. Während ihnen von den Einheimischen blanker Hass entgegen schlägt, entwickelt sich zwischen Schülern und Lehrer langsam gegenseitiger Respekt.

Hier kommt Ove, der schlecht gelaunte, grantige, in die Jahre gekommene Nachbar, der jeden Morgen seine Kontrol-lrunde in der Reihenhaus-siedlung macht, Falschparker aufschreibt, Fahrräder an ihren Platz räumt und Mülltonnen auf korrekte Mülltrennung überprüft und dabei vor lauter Verpflichtungen nicht dazu kommt, sich endlich umzubringen.





Ein unheimlich lustiger Film - im Sinne des Wortes. Denn die Geschichte von Jess und Milly ist so lebensfroh und todtraurig zugleich dass man man manchmal nicht ganz sicher ist, was jetzt emotional angebrachter wäre: Lachen oder Weinen.




Das Glück liegt auf der Straße: In diesem Fall in Form eines jungen Mannes mit autistischen Zügen, der einer jungen Witwe in der sonnigen Provence erst vors Auto und dann ins Leben läuft.