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SAISONENDE:

Samstag,

24.09.16!

Zum Abschluss zeigen wir wie immer MAMMA MIA.

Los gehts um 20:45h

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Kino Im Kulturhaus Saal

   


 

  
 

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  Diese Woche NEU! 

Mit zwei wirklich ganz herausragenden Filmen starten wir in den Kinoherbst: TONI ERDMANN und CAPTAIN FANTASTIC. Beide Filme liefen schon vor ausverkauftem Hof im Openairkino und haben beim Publikum für viel Begeisterung gesorgt. Ab jetzt kann man sie auch im Saal betrachten - beide sollten Sie nicht verpassen!



Eine junge Frau hetzt rastlos durch die Welt und macht Karriere. Bis ihr schrulliger Vater beschließt, sie  zurück in ihr eigenes Leben zu zwingen. Eine höchste perfekt inszenierte Tragi-komödie, wie sie deutschen Regis-seuren schon seit Jahrzehnten nicht mehr gelungen ist.  Eine feinsinnig Erzählung über eine schwierige Bezie- hung. Irrwitzig, todtraurig, komisch und mit den überraschendsten Wendungen. Maren Ade hat nichts weniger als ein Meisterwerk geschaffen!

Der Film hatte seine Premiere beim 69. Filmfestival in Cannes, wo er die versammelte Schaar der internationalen Filmkritiker in Begeisterung versetzte, geht für Deutschland ins OSCAR-Rennen als Bester Ausländischer Film und wurde soeben mit dem Hauptpreis der Gilde der Deutschen Filmkunsttheater/AG-Kino ausgezeichnet.



Der hochgebildete Ben lebt aus Überzeugung mit seiner Frau und sechs Kindern in der Einsamkeit der Berge im Nord- westen Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein überdurchschnitt- liches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis überlebt. Als die Mutter stirbt ist er gezwungen, mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Ausstei- geridylle zu verlassen und der real Existierenden Hölle des Amerika des 21. Jahrhunderts entgegenzutreten. In ihrem alten klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Großeltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie berührender Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen.

Beim "Sundance", dem führenden amerikanischen Festival für Independence-Filme (das sind Filme, die nicht von den sogenannten Major-Studios, also den Hollywood-Blockbuster-Fabriken wie Disney, Paramount, Fox, Warner Brothers, Universal etc. kommen), wurde der Film mit dem Regiepreis ausgezeichnet.

Er lief mit großem Efolg in Cannes.

Der international gefeierte jüdische Schriftsteller Stefan Zweig verlässt seine Heimat Österreich als die National-sozialisten die Publikation seiner Werke in Deutschland verbieten. Auf seinen Reisen durch Brasilien, Argentinien und nach New York begegnet man ihm mit Verehrung, so dass er sich schließlich im brasilianischen Petrópolis niederlässt. Dort schreibt er die berühmte "Schachnovelle" schreibt. Doch die Nazi-Gräuel, der Krieg und die Zerstörung seiner geistigen Heimat Europa sowie die eigene Ohnmacht gegenüber den Ereignissen ließen den Autor nicht los, so dass er sich im Februar 1942 das Leben nahm. Sensibel erzählte Lebensgeschichte von Maria Schrader.



Wären mehr Menschen wie Monsieur Henri, hätte der Teufel sich die Hölle sparen können: Wie eine bösartige Giftspinne sitzt der halsstarrige Pensionär in seiner riesigen Wohnung in Paris – und überzieht den Rest der Welt mit offensiver Ablehnung. Alles Idioten…
Trotzdem lässt er die mittellose Studentin Con- stance in sein Leben.  Sein unmoralisches Angebot: Sechs Monate kostenloses Wohnen – wenn Constance die Ehe seines bekloppten Sohnes ruiniert. Soll man jetzt wirklich wieder das Loblied der französische Komödie anstimmen? Na warum denn nicht? Schließlich schafft es Regisseur Ivan Ivan Calbérac alle Klippen der Albernheit sowie inhaltliche Flachwasser virtuos zu umfahren. Hollywood bitte mal hersehen: So witzig und streckenweise tief ergreifend kann eine Nicht-Liebesgeschichte sein.