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Kino Im Kulturhaus Saal

 

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 Aktuell im Programm 

Zusammen. Ein Leben lang. Wer kann das schon? Wer will das noch? Was uns heutzutage wie ein Kuriosum erscheint, war für die Generation unserer Großeltern die Normalität. Diese Generation kennt sie noch, die traditionelle Hochzeitsnacht.


Ein indisches Ehepaar, das gegen das Kastensystem geheiratet hat und deshalb mit ihren Familien brechen musste. Ein japanisches Ehepaar, dass zwangsverheiratet wurde und sich sehr schwer tat mit dem Lieben. Ein knorriges Nachkriegspaar aus dem Ruhrgebiet. Und zwei homosexuelle Männer aus den USA, die erst heiraten durften, nachdem sie schon fünf Jahrzehnte beisammen waren und die damit verbundenen rechtlichen Probleme lösten, in dem der eine den anderen adoptierte.

Vier Paare aus drei Kontinenten erzählen offen und ehrlich, was es heißen kann, 55 Jahre und länger zusammen zu sein. Was auch immer sie zusammenführte, ob Liebe oder arrangierte Ehe, sie alle haben gemeinsam, dass sie sich ein komplettes Leben dieser Beziehung gewidmet haben. Im Guten, wie im Schlechten. Vielleicht nicht immer glücklich, ganz sicher nicht ohne Kämpfe - aber trotzdem zusammen. Und was steht da am Ende, wenn man sich nach einem ganzen Leben in die Augen blickt?

Yasemin und Nesrin Samdereli haben einen komischen und anrührenden, einen unterhaltsamen und tiefsinnigen Film über die Liebe gemacht. Mit überraschender Offenheit erzählen ihre Protagonisten von Sex und Moral, Liebe und Gesellschaft, Kinder, Partnerschaft und ihre „Nacht der Nächte“ – die Hochzeitsnacht.

Die preisgekrönte Animationskünstlerin Izabela Plucinska ergänzt dieses dokumentarisch starke Material mit Knetanimationen, in denen sie ihre eigene tragikomische Interpretation dieser Geschichten und die Protagonisten selbst zum Leben erweckt.



Der deutsche Fotograf und Tierfilmer Matto Barfuss ist auch als "der Gepardenmann" bekannt, seit er 1996 mehrere Monate bei einer Gepardenfamilie in der Wildnis von Tansania lebte.


Nun hat er einen Dokumentarfilm über eine andere Gepardin gedreht, die als Protagonistin den Namen Maleika trägt. Sie schenkt 2014 in Kenias Naturschutzgebiet Masai Mara sechs Jungen das Leben. Die Kamera beobachtet, welche Prüfungen Maleika während der 18 Monate meistern muss, in denen sie für ihre Jungen sorgt. Die Zahl ihrer Kinder nimmt in diesem Zeitraum aber, dem unbarmherzigen Gesetz der Wildnis folgend, trotz aller mütterlichen Fürsorge dramatisch ab. Die Geschichte dieser Familie, die jeden Tag ums Überleben kämpft, besitzt eine spielfilmähnliche Dramaturgie. Es gibt idyllische Szenen, emotionale Höhen und Tiefen, Nebenfiguren, ein überraschendes Finale. Die Off-Kommentare, gesprochen von Max Moor, erklären die Gefahrenmomente, die Maleika in der freien Wildbahn zu bewältigen hat, sehr anschaulich und lehrreich.




 

Die schönsten Geschichten schreibt das  

Leben selbst.


  Die Schlimmsten übrigens auch.  


 

Bei uns sehen Sie regelmäßig eine Auswahl aktueller Dokumentarfilme.


Zum Staunen, Erkennen, Lachen, Ärgern und: Weiterdenken!



 

Die FBW wurde 1951 von den Bundesländern als unabhängige, gutachterliche Stelle gegründet. Filme mit Prädikat erhalten Film- förderung. Bei jährlich über 500 Kinostarts und 10.000 Veröffent- lichungen auf   DVD werden die Prädikate zunehmend als Güte- siegel zur Orientierung der Zuschauer genutzt.


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