Kino Im Kulturhaus Saal

   


 

  
 

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 ab Januar im Programm 

Zugegeben - bei der Auswahl der kommenden Dokumentarfilme handelt es sich genaugenommen nicht um "richtige" Dokumentationen, sondern um sogenannte BIOPICS: Filmbiografien, der in erzählter (fiktionalisierter) Form das Leben einer geschichtlich belegbaren Figur erzählen. Wir können mit dieser kleinen Abweichung gut leben und legen ihnen die Lebensgeschichten von Marie Curie und Jacques Cousteau ganz besonders ans Herz:



1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre den Nobelpreis für Physik. Nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen tragischen Unfall. Dennoch bahnt sie sich ihren Weg unerschütterlich weiter, setzt in einer von Männern dominierten Welt ihre gemeinsamen Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach langer Trauer um ihren geliebten Mann in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie einen heftigen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als ihr der zweite Nobelpreis zuerkannt werden soll und die ehrwürdige Académie des sciences über die Aufnahme Marie Curies in ihren Kreis berät, klagt sie die Pariser Presse öffentlich als Ehebrecherin an. Im vollen Glanze ihres Ruhms wird Marie Curie zum Ziel übler Diffamierungen und muss erfahren, wie sie in der Öffentlichkeit als "skandalös intelligente" Frau wahrgenommen wird.

 

 

 

 

Frankreich, 1949: Jacques Cousteau lebt mit seiner Frau Simone und den beiden Söhnen in einem paradie-sischen Haus am Mittelmeer. Sie träumen vom Abenteuer und der Ferne. Gemeinsam bricht das Paar an Bord der Calypso zu einer Expedition der Ozeane auf und lässt die Kinder im Internat zurück.
Als der erwachsene Philippe nach Jahren zu seinen Eltern auf das Schiff zurückkehrt, erkennt er seinen Vater kaum wieder: Aus dem einstigen Pionier Jacques ist ein globaler Filmstar und Frauen- held geworden, der bereit ist, für ein perfektes Bild alles zu opfern. Philippe dagegen hat erkannt, dass die Meere durch die Menschen zerstört werden. Er sieht es in der Verantwortung der Familie Cousteau, die Lebensvielfalt der Ozeane zu schützen. Es folgt ein Eklat, eine gefährliche gemeinsame Expedition zur Antarktis und ein Schicksalsschlag...

 

  

Die schönsten Geschichten schreibt das  

Leben selbst.


  Die Schlimmsten übrigens auch.  

 

 

Bei uns sehen Sie regelmäßig eine Auswahl aktueller Dokumentarfilme.


Zum Staunen, Erkennen, Lachen, Ärgern und: Weiterdenken!



 

Die FBW wurde 1951 von den Bundesländern als unabhängige, gutachterliche Stelle gegründet. Filme mit Prädikat erhalten Film- förderung. Bei jährlich über 500 Kinostarts und 10.000 Veröffent- lichungen auf   DVD werden die Prädikate zunehmend als Güte- siegel zur Orientierung der Zuschauer genutzt. Erfahren Sie HIER mehr über die Arbeit der FBW und lesen Sie die ausführlichen Gutachten der ausgezeichneten Filme!