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Historiker Totila Blumen steckt in einer Midlife-Crisis. Sowohl in seinem Job im Archiv der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Ver- brechen als auch in seiner Ehe herrscht lähmender Stillstand. Mitten in den schleppenden Vorbereitungen zu einem Auschwitz-Kongress bindet ihm sein Vorgesetzter und Rivale Balthasar eine jüdisch-stämmige, kapriziöse Praktikantin aus Frankreich ans Bein, die unter einer ausgeprägten Teutonen-Phobie leidet. Doch nach anfänglichem Schlagabtausch entpuppen sich die beiden als wie füreinander gemacht. Den sie verbindet eine "pränatale Beziehung". Eine aberwitzige Geschichte über die Frage: Was passiert, wenn der deutsche Völkermord von Leuten erforscht wird, die emotional labil, durch Herkunft und Lebensart auf unvereinbare Weise getrennt und dennoch ineinander verliebt sind?


 

   


 

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  Flauschiger Lebensretter im Einsatz  
























Endlich ist er da: Der absolut wunderbare, herz- und seelenwärmende BOB DER STREUNER!


Ein Film über Haustiere? Sowas kennt man im Allgemeinen ja nur aus dem Hause Disney. Da können die Viecher meistens sprechen und tanzen und zaubern und am Ende ist alles voll klebrigem Zuckerguss und alle müssen weinen. Dass es auch anders geht, zeigt uns Regisseur Roger Spottiswoode. Aus  den Weltbestseller-Memoiren des einst obdachlosen, drogensüchtigen Straßenmusikers James Bowen, dem die Liebe und Beharrlichkeit einer Katze das Leben rettete, einen wirklich ehrlichen, unsentimentalen Film gemacht, der ganz kitschfrei um die Ecke kommt - und bei dem man am Ende... na ja,.. (schnüff) dann doch heulen will: vor Begeisterung!




DIE BLUMEN VON GESTERN stehen ab 02.02. auf dem Programm -  eine kluge, schwarzhumorige Komödie mit dem überragendenden Lars Eidinger, der als depressiver Holocaust-Forscher von einer leicht verspulten französischen Kollegin aus einer schweren Lebenskrise gerettet wird. Schnelle Dialoge, beißender Humor, auf Krawall gebürstete Protagonisten: Das ist der Stoff, aus dem richtig gute Komödien sind, und der Film entspricht diesen Anforderungen komplett. Trotz des sehr belasteten und für Humor eher weniger geeigneten thematischen Settings.





Am 16.02. fällt der Startschuss in den beschwingten Frühling: Mit LA LA LAND setzen wir nicht nur einen rasant-eleganten Sing-Tanz-Liebes-Musicalfilm vom Allerfeinsten aufs Programm, sondern auch den aktuellen Golden-Globe Abräumer des Jahres: Dieser Film fegte die Kritiker in Los Angeles vom Hocker und uns den Winter aus den Knochen - und empfiehlt sich jetzt schon als OpenAir-Liebling des kommenden Sommers!

Drama über die zweifache Nobelpreisträgerin, die sich in einer von Männern dominierten Welt ihren Weg bahnt.

Als Marie Curie gemeinsam mit ihrem Mann Pierre den Nobelpreis für Physik erhält, scheint sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen. Aber Pierre kommt nur wenig später bei einem Unfall ums Leben. Marie bleibt mit ihren zwei kleinen Kindern zurück und muss feststellen, dass eine Frau in der Welt der Wissenschaft nichts zu sagen hat. Dennoch forscht sie weiter und besteht mit überzeu-genden Leistungen als Frau in einer Männer welt. sie wird Professorin an der Sorbonne. und verliebt sich in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin. Als ihr der sensationelle zweite Nobel- preis bevorsteht, finden Presse und Öffentlichkeit kaum lobende Worte für ihre Leistung,  wohl aber gallige Kommentare über die skandalöse Ehebrecherin. Ein würdiges und gleichzeitig sehr menschliches Porträt einer der wichtigsten weiblichen Wis- senschaftlerinnen.

Großartige Kinounterhaltung, die die Jury der FBW mit dem Prädikat besonders wertvoll auszeichnete.


Mia jobbt im Coffeeshop und träumt davon, dass endlich eines ihrer Castings erfolgreich verläuft und die Schauspielkarriere doch noch Wirklichkeit wird. Sebastian hält sich als Pianist mehr schlecht als recht über Wasser, während er eigentlich nichts lieber machen würde, als eine altmodische Jazz-Bar zu eröffnen. Nachdem die beiden zum ersten Mal aufeinandertreffen und sich erst einmal kabbeln werden sie ein Paar und schweben auf Wolke Sieben. Doch je weiter die beiden ihre Träume verfolgen, desto mehr gerät ihre Liebe ins Hintertreffen. Eine wunderbare Liebeserklärung an die Goldene Ära und die zeitgenössischen Träumer Hollywoods ebenso wie an die Stadt Los Angeles.


Nach sieben Golden Globes jetzt der heißeste Anwärter für die OSCAR-Verleihung!