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Richard Bruce Cheney, den alle „Dick“ nennen, formten drei Dinge: der Alkohol, das Fliegenfischen und seine Ehefrau. 1963 ist er nichts weiter als eine Null. Doch er hat Instinkt - und wird hinter vier republikanischen Präsidenten zum Monster.

 

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 Diese Woche neu!  




Der englische Hof im frühen 18. Jahrhundert. Das Land strauchelt im Krieg. Im Palast herrscht ein Klima kleiner Grausamkeiten. Die gichtgeplagte Königin tritt selten in Erscheinung, die Politik überlässt sie einem Haufen von Tölpeln: Im jungen Zweiparteiensystem gibt es Whigs und Tories, die einen sind für weiteren Krieg mit Frankreich und haben dunkle Perücken, die anderen sind dagegen und haben weiße Perücken auf. Am Hof versuchen sie sich in offenen Debatten oder versteckten Intrigen und bewerfen sich nackt mit Granatäpfeln. In die Sch... fliegt hier jeder mal. Und zwischendurch gibt es Ananas und Gerüchte von Aufständen des kriegsmüden Volks.


Nominell regiert Anne, doch  allerlei physische und psychische Gebrechen schwächen sie erheblich. Das Heft in der Hand hält Lady Sarah Churchill, die das Land praktisch von der Seitenlinie aus regiert. Als mit der jungen Abigail eine neue Favoritin auftaucht, beginnt der Krieg auch in den königlichen Gemächern... 


Olivia Colman, Emma Stone und Rachel Weisz schaffen es auf kongeniale Weise, diesen keinen Augenblick lang sympathischen Figuren ein menschliches Antlitz zu geben. Für ihre Rolle als depressive, unsichere und unmäßige Queen Anne wurde Colman mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.


Ach ja, und nur zur Klarstellung: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder konkreten weltpolitischen Geschehnissen sind rein zufällig...

2008 erzählte Regisseurin Doris Dörrie die Geschichte des sterbenskranken Rudi, der nach dem Tod seiner Frau Trudi auf den Spuren ihrer Träume nach Japan reist. Sein in Tokio lebender Sohn Karl hat jedoch keine Zeit für ihn. Der Witwer freundet sich mit der jungen Yu an und reist mit ihr zum heiligen Berg Fuji, wo er schließlich stirbt. Mehr als eine Million Zuschauer woll-ten das bewegende Drama „Kirschblüten–Hanami“ da-mals im Kino sehen. Es war einer von Dörries größten Kinoerfolgen. In ihrem neuesten Film geht die Geschichte nun aus der Perspektive Karls weiter...

 

Oscar als "Bester Film", Oscar für Mahershala Ali als "Bester Nebendarsteller", "Bestes Drehbuch" und "Bester Schnitt". Das gesell-
schaftskritische und unter- haltsame Roadmovie über den schwarzen Pianisten Dr. Don Shirley und dessen prolligen weißen Chauffeur Tony Lip, die 1962 durch den zutiefst rassistischen Süden der USA touren, ist der große Gewinner des diesjährigen Oscar-Reigens.


Präzise beobachtetes Porträt einer Ehe, das von der

nuancierten Arbeit der Hauptdarsteller getragen wird, allen voran Glenn Close, die für ihre Leistung für den Oscar nominiert war.