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Kino Im Kulturhaus Saal

 

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 Neu im Programm   

Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst in der Geborgenheit seiner wohl-genährten, fröhlichen und feierwütigen Verwandt-schaft auf. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er tagtäglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation an einer Depression erkrankt - was damals noch hieß, sie sei "halt immer sehr bedrückt". In kindlicher Liebe will Hans-Peter  helfen: Um die Mutter aufzuheitern, perfektioniert es seine komödiantische Begabung immer weiter, um sie zum Lachen zu bringen und legt damit unbewusst den Grundstein seiner späteren Karriere… Oscarpreisträgerin Caroline Link verfilmt die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling.




1949 reist der Komponist Wiktor durch Polen. In den Dörfern sucht er nach traditionellem Liedgut, die sein Tanz- und Musik-Ensemble aufführen und bewahren will. So entdeckt er die talentierte und rebellische Zula, die bald zum Mittelpunkt des Ensembles wird. Wiktor ist wie berauscht von ihr. Sie werden ein heimliches Liebespaar. Doch die polnische Staatsmacht nimmt immer stärker Einfluss auf seine  künstlerische Arbeit. Eine Tournee nach Ost-Berlin nutzt er, um in den Westen zu fliehen. Zula soll mitkommen. - doch sie erscheint nicht. Erst Jahre später laufen sie sich in Paris erneut über den Weg. Doch ihre Liebe ist zu groß, um miteinander Frieden zu finden... In stilvollem schwarz/weiß erzählt Oscarpreisträger Paweł Pawlikowski die sinnliche Geschichte einer Amour-fou vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. Der Film wiegt sich im Takt polnischer Volkslieder und Jazz-Improvisationen und ist schlichtweg ein Fest für Cineasten!

 

 

 

 

 

Der 30.01.1933 war der Tag der "Machtergreifung": An diesem Tag wurde  Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Damit begann das schwärzeste Kapitel in der Geschichte Deutschlands.


Florian Frerichs erzählt in seinem mehrfach ausge-zeichneten Kinodebüt von der Welt der deutschpatriotischen - und jüdischen - Familie Glickstein, die an eben diesem Abend beim  Geburtstagsessen des Großvaters zusammensitzt, sich Witze erzählt und die   politische Situation in Deutschland durchaus kontrovers diskutiert. Wie der Großteil der Deutschen haben alle das Gefühl, dass man die Nazis nicht wirklich ernst nehmen kann.


Doch während draußen vor dem Fenster die Kundgebungen beginnen, tun sich innerhalb der Familie überraschende Gräben auf: Die neunzehnjährige Leah verkündet ihren entsetzten Eltern, dass sie angesichts der Ereignisse nach Palästina gehen wird. Und ihr achtzehnjähriger Bruder erklärt, dass er ein Bewunderer der nationalsozialistischen Bewegung ist und nach dem Essen mit seinen Freunden zum Fackelzug zu gehen, um der neuen Zeit zu huldigen. 


Allen gemeinsam ist, dass sie nicht absehen können, dass die Welt am nächsten Morgen eine andere sein wird.


Wir zeigen diesen Film exklusiv am


Mittwoch, den 30. Januar um 14:15h und 18:15h.


Der Kartenvorverkauf läuft!