Kino Im Kulturhaus Saal

 

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Kino trotz mit Kleinkind? 

 

Stillgruppe, Krabbelgruppe, Eltern-Kind-Kurse… Nach der Geburt eines Kindes ist das selbstbestimmte Leben für viele frischgebackene Eltern erst mal vorbei. Alles dreht sich ums Baby. Alte Freunde und Hobbys bleiben auf der Strecke. An abendliches Ausgehen ist gar nicht mehr zu denken, vor allem, wenn das Kind alle zwei Stunden nach Nahrung und Nähe verlangt.

 

Doch jetzt kommt.... Kino, Baby!  

Endlich sind Eltern mit kleinen Babys nicht mehr von der (Kultur-)Welt abgeschnitten: Jeden zweiten Montag im Monat um 10:30 können Mamas und Papas wieder ins Kino gehen. So wie früher. Und das Baby? Baby kommt mit!    

Um die Kleinen nicht zu überreizen, laufen die Vorstellungen mit verminderter Lautstärke und bei sanftem Licht. Es darf gestillt, gekrabbelt und gebrabbelt werden! Wickeltisch und Stellplätze für Kinderwagen sind vorhanden. Und Stilltee gibt’s gratis!

 

Für Babys kostenlos, Erwachsenen zahlen 7,50€


 Montag, 09.04.18 / 10:30h

 Arthur & Claire    

 

Arthur und Claire passen in der Tat überhaupt nicht zusammen. Jedenfalls nicht im ersten Moment. Sie begegnen sich - unfreiwillig - in einem Amsterdamer Hotel, wo der lebensmüde Arthur friedlich und stilvoll den letzten Abend seines Lebens verbringen will und Claire die Punkmusik so laut aufdreht, dass ihm der Kragen platzt. Arthur ist todkrank und hat alle Vorkehrungen für seinen Tod am nächsten Tag in der Klinik eines befreundeten Arztes getroffen.

  

Was er anfangs nicht ahnt: Auch die junge, scheinbar so energiegeladene Claire wollte Suizid begehen - warum, das wird Arthur erst viel später erfahren. Aus den beiden Lebensmüden wird unerwartet eine Schicksalsgemeinschaft, in der Vieles erfrischend komisch betrachtet wird.

Wie sich herausstellt, hat Claire so ihre eigenen Erfahrungen mit dem Verdrängen gemacht. Das ungleiche Paar streift durch die Nacht und zwischen nebligen Grachten, dunstigen Coffee-Shops und einer entlegenen Eckkneipe mit erstklassigem Whiskey entwickelt sich so etwas wie eine vorsichtige Freundschaft. Nach und nach offenbart jeder ein Stückchen mehr von sich... Ein Film der mit Charme zwischen Humor und Dramatik pendelt und sich nachdrücklich in die Herzen der Zuschauer spielt. 

 

 Montag, 14.05.18 / 10:30h 

 DAS ETRUSKISCHE LÄCHELN 

 

Der zähle, alte  Rory MacNeil lebt auf einer einsamen Insel in Schottland. Als er schwer krank wird, muss er seine geliebte Heimat äußerst widerwillig verlassen, um in das von ihm zutieft verachtete Amerika zu reisen. Nur dort kann ihm medizinisch geholfen werden. Er quält sich nach San Francisco, weil er dort für die Dauer der Behandlung bei seinem Sohn unterkommen kann. Ein schönes Familienzusammentreffen wird das allerdings nicht, denn Vater und Sohn hatten sich seit Jahren nicht gesehen, sich komplett entfremdet und praktisch keinen Kontakt mehr. Seine Schwiegertochter hat Rory noch nie gesehen, und von seinem sechs Monate alten Enkel Jamie erfährt er dort zum ersten mal.

Rorys Anwesenheit und seine doch sehr grantigen und unamerikanischen Ansichten sorgen in der Familie für Spannungen. Nur einer begegnet ihm ohne Vorurteile und mit bedingungsloser Liebe: Baby Jamie. Mit der Hand am Kinderwagen entdeckt Rory, was Lebensfreude ausmacht. Und bald kehrt auch das Glück zurück.   

 

DIE IDEE    

 

Wenn Menschen Eltern werden, ändert sich Vieles im Leben; was bleibt, ist das Bedürfnis nach sozialen Kontakten, Austausch auf Augenhöhe, Pflege eigener (intellektueller) Interessen. Wenn diese Bedürfnisse mit Kind nicht mehr befriedigt werden können, birgt das Frustrationspotential. Manche Eltern, meist Mütter, fühlen sich isoliert und “irgendwie raus”.    

 

Deshalb ist es wichtig, ihnen die Teilnahme am kulturellen Leben weiter zu ermög-lichen. Dazu müssen ein paar Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden.

 

Kino, Baby! möchte Eltern von Kleinkindern (bis ca. 18 Monate) durch ein zeitlich und räumlich geeignetes Angebot die Möglichkeit geben, weiterhin die aktuellen Filme zu sehen, über die kinderlose Freunde reden und dabei Menschen mit ähnlichen kulturellen Interessen treffen. Das alles im Schutz einer Gruppe ebenso “Betroffener”, die die zu erwartenden Regel- abweichungen (Lautstärke, Unruhe, alles, was mit Babys so passiert) toleriert und teilt.    







 



 











 

 

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