Kino trotz mit Kleinkind? 

 


Stillgruppe, Krabbelgruppe, Eltern-Kind-Kurse… Nach der Geburt eines Kindes ist das selbstbestimmte Leben für viele frischgebackene Eltern erst mal vorbei. Alles dreht sich ums Baby. Alte Freunde und Hobbys bleiben auf der Strecke. An abendliches Ausgehen ist gar nicht mehr zu denken, vor allem, wenn das Kind alle zwei Stunden nach Nahrung und Nähe verlangt.

 

Doch jetzt kommt.... Kino, Baby! 

Endlich sind Eltern mit kleinen Babys nicht mehr von der (Kultur-)Welt abgeschnitten: Jeden zweiten Montag im Monat um 10:30 können Mamas und Papas wieder ins Kino gehen. So wie früher. Und das Baby? Baby kommt mit!   

Um die Kleinen nicht zu überreizen, laufen die Vorstellungen mit verminderter Lautstärke und bei sanftem Licht. Es darf gestillt, gekrabbelt und gebrabbelt werden! Wickeltisch und Stellplätze für Kinderwagen sind vorhanden. Und Stilltee gibt’s gratis!

 

Für Babys kostenlos, Erwachsenen zahlen 7,50€


 Nächster Termin 

 Montag, 14.10.19 / 10:30h 


Mit dem Großstadtmärchen CLEO hat Regisseur Erik Schmitt die Berliner Antwort auf DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE geschaffen. Selten wurde die Stadt mit so viel Liebe, Witz und Esprit auf die Leinwand gebannt.


Visuell überraschend und mit viel Liebe zum Detail erzählt der Film von der verträumten Cleo, deren größter Wunsch es ist, die Zeit zurückzudrehen – mit Hilfe einer magischen Uhr, die seit den 1920ern verschollen ist. Gemeinsam mit dem Abenteurer Paul begibt sie sich auf einen aufregenden Trip durch das pulsierende Berlin, bei dem Cleo nicht nur auf verrückte Typen und urbane Legenden trifft, sondern auch Paul langsam näher kommt. Angekommen im Untergrund Berlins muss sich Cleo die wichtigste aller Fragen stellen: Soll sie die Zeit überhaupt zurückdrehen?

 

DIE IDEE  

Wenn Menschen Eltern werden, ändert sich Vieles im Leben; was bleibt, ist das Bedürfnis nach sozialen Kontakten, Austausch auf Augenhöhe, Pflege eigener (intellektueller) Interessen. Wenn diese Bedürfnisse mit Kind nicht mehr befriedigt werden können, birgt das Frustrationspotential. Manche Eltern, meist Mütter, fühlen sich isoliert und “irgendwie raus”


Deshalb ist es wichtig, ihnen die Teilnahme am kulturellen Leben weiter zu ermöglichen. Dazu müssen ein paar Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden.


Kino, Baby! möchte Eltern von Kleinkindern (bis ca. 18 Monate) durch ein zeitlich und räumlich geeignetes Angebot die Möglichkeit geben, weiterhin die aktuellen Filme zu sehen, über die kinderlose Freunde reden und dabei Menschen mit ähnlichen kulturellen Interessen treffen.


Das alles im Schutz einer Gruppe ebenso “Betroffener”, die die zu erwartenden Regel- abweichungen (Lautstärke, Unruhe, alles, was mit Babys so passiert) toleriert und teilt.


 

 
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